Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken
AFAP
 
Ernährungsprojekt
in
Adjohoun, Porto Novo und Sakété,
Region Plateau

"AIDS tötet, aber die Familie soll weiterleben"

Das Projekt AFAP (ASSOCIATION FOI À LA PROVIDENCE) wurde um 1980 in Adjohoun in der Nähe des Flusses Ouémé von Marie Adegnika gegründet, um entführten und heimatlos gewordenen Kindern, Aidswaisen und unterernährten Kindern zu helfen.
Marie finanzierte dies durch etwas Gartenbau und den Verkauf von Mais auf der Familienfarm bei Gamé in der Nähe der nigerianischen Grenze und der Stadt Sakété.
Mit Hilfe einer amerikanischen NGO entwickelte sie dort den Maniokanbau und etwas Fischerei. Der steigende Erfolg ermöglichte die Unterstützung weiterer Kinder und den Ankauf von Schulmöbeln. 
Daraus entstand 1987 die AFAP als ONG/NGO (Nicht-Regierungs-Organisation).
2011 hat Marie Adegnika ein staatliches Rahmenabkommen abgeschlossen, das die AFAP offiziell anerkennt und staatliche finanzielle und technische Hilfe ermöglicht. Diese wird aber nie ausreichen, um auf andere Spender verzichten zu können.

Daseinsvorsorge (Ernährung, Gesundheit und Bildung) von Frauen und Kindern ist auch heute noch das Hauptanliegen der AFAP.
Die Verwaltung befindet sich in der Hauptstadt Porto Novo. Dort wohnte Marie bis zu Ihrem Tode.
Neben den drei Wirkungsstätten wurden Frauengruppen in weit über 100 Dörfern der Region ausgebildet und so das Wissen weitergetragen.
Als Nachfolgerin von Marie Adegnika wurde Frau Rosalie Kpanou gewählt. Sie wird unterstützt durch die Tochter Angelique Adegnika und den Sohn Kolawole Adegnika.

Heute fördert die AFAP

  • Ernährungsberatung und Gesundheitsvorsorge:
    falsche und ungesunde Ernährung sind in der Region fast ganz verschwunden
  • den Anbau von Soja und dessen industrieller Verarbeitung in Kleinbetrieben:
    Frauen lernen, ihre eigenen Familien gesund zu versorgen und Einnahmen aus der Vermarktung der Feldfrüchte zu erzielen, z.B. durch die Herstellung von Öl, Tofu und Seifen aus Soja
  • die Schaffung von Ausbildungszentren:
    Kindern wird ein Schulbesuch und eine Berufsausbildung ermöglicht      
  • die Aufnahme, Ernährung und Erziehung von Waisen und verwahrlosten Kindern: über tausend unterernährte Kinder konnten gerettet und zur Schule geschickt werden.
  • die Ausgabe von Mikrokrediten seit 1995

lesen Sie weiter                
aus der Arbeit ....
Reise 2012...
.
Reise 2016....
 

Die Arbeit von Marie Adegnika und von Marie Legba in Pobé  ist ähnlich strukturiert. Beide Frauen helfen und unterstützen sich gegenseitig. Beachten Sie daher bitte zur Arbeit den Bildbericht aus Pobé.
 

 

Startseite        Benin        oben

hier können Sie helfen