Benin

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Lage: Westafrika
6 - 12° NB / 1 -4° ÖL
Fläche: 112.622 km²
Bevölkerung: geschätzt: 10,8 Mio
Klima Im Norden trockenes Süd-Sahel-Klima, im Süden tropisch-feucht
BIP: 9 Mrd. USD (2016)
Regierungsform: Präsidialdemokratie mit
Einkammerparlament
Präsident: Patrice Talon, parteilos
Hauptstadt: Porto Novo (ca 250.000 Einwohner)
Amtssprache: Französisch
Quelle: Auswärtiges Amt, Stand März 2016
Benin ist etwa so groß wie die neuen Bundesländer und hat im Osten das große Nigeria zum Nachbarn. Im Westen grenzt es an Togo und im Norden hat es gemeinsame Grenzen mit Burkina Faso und dem Niger.
Die ständig wachsende Bevölkerung wird auf ca. 11 Mio. Einwohner geschätzt, von denen knapp 50 % unter 15 Jahre alt sind. Ca. 80 % der Menschen leben von der Landwirtschaft. Der Unterschied zwischen Reich und Arm ist extrem groß - wie in den meisten Entwicklungsländern - und leider beschränkt sich das soziale Bewusstsein zum größten Teil auf die eigene Großfamilie.
Ein Grundschullehrer verdient ca. 75 € im Monat, ein Hochschullehrer etwa 400 €, ein Polizist der Sicherheitspolizei 45 €. Diese Zahlen sind nicht sehr aussagefähig ohne andere Bezugsgrößen. Daher ein paar Beispiele:  Ein Augenarztbesuch kostet ca. 7,50 €,  Mietkosten belaufen sich auf ca. 30 €, Transportkosten schlagen mit ca. 20 € monatlich zu Buche, ein Minimum für Lebensmittel muss mit 30 € veranschlagt werden. Das bedeutet, dass mit einem Einkommen die monatlichen Kosten für die Grundbedürfnisse kaum gedeckt sind und eine zweite Einnahmequelle zwingend notwendig ist. (2014)

Die Gesundheitsversorgung wird zwar vom Staat unterstützt; jedoch ist für einen großen Teil der Bevölkerung der Zugang zu Ärzten ein Luxus, da nicht nur der Arztbesuch sondern auch die Fahrt dorthin Kosten verursacht.

Auch eine angemessene Grundbildung ist leider nicht für alle zugänglich. In einem Umfeld, in dem nicht genug für Bildung von gesunden Kindern zur Verfügung steht, gehören behinderte Kinder, die eine schulische oder berufliche Ausbildung erhalten, zu den Ausnahmen.

Auch für die gesunden Kinder bedeutet die Teilhabe am Unterricht oft sehr lange Fußwege. Öffentliche Schulen sind selten und meistens sehr primitiv. Oft fehlt der notwendige Schutz gegen Regen. Private Schulen sind besser ausgestattet, aber für die meisten Familien viel zu teuer.
Kein Wunder, dass trotz Schulpflicht immer noch 80% der Frauen und 50% der Männer Analphabeten sind.

Das Bürgerkomitee Steinhagen-Woerden unterstützt daher mit Hilfe anderer Organisationen vorrangig die Ausbildung der Kinder und die Gesundheitsfürsorge der ganzen Familie.

Supermarkt in einer Dorfhütte auf dem Markt Klassenraum

Schulspeisung

Schneiderinnenausbildung wichtigstes Transportmittel: Moped

Der Kontakt zu unseren Projektpartnern in Afrika ist dem Bürgerkomitee sehr wichtig. Briefe, Emails, Fotos und auch Telefonate sind dabei sehr hilfreich. Eine Reise dorthin kommt nur selten vor, denn das ist aufwendig und teuer und muss von den Reisenden selbst finanziert werden. 2007 waren Dieter Halle und Heinz Damis zusammen mit unserem holländischen Partner Jaap van der Does in Benin und Ghana.

2012 und 2016 war es wieder einmal soweit. Heike und Harald Kunter haben alle Projekte im Benin besucht und Gespräche über Erfolge, Probleme und Zukunftsaussichten geführt.

Im Januar 2018 begleiteten die beiden Angela und Morgane Sarlette, Jonas Damme, André Quakernack und Marco Diekmann.
Für Januar 2019 ist eine weitere Reise geplant. Interessenten können sich ab sofort bei uns melden: kontakt@buergerkomitee-steinhagen.de.

Aus dem inzwischen reichlichen Bild- und Filmmaterial hat Harald Kunter kleine Filme bei youtube eingestellt, die wir nach und nach auch auf der Seite des Bürgerkomitee bei Facebook zeigen werden.

Daneben zeigen wir Schulen und anderen interessierten Gruppen kurze und längere Bild-/Filmvorträge zu ausgewählten Themen.

 Wenn Sie möchten, kommen wir auch zu Ihnen.

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