aus der Zusammenarbeit:

Gaby Gbegnonvi, Mitarbeiterin in der Deutschen Botschaft in Cotonou, Benin, fragte uns 2014, ob wir einem sehr engagierten jungen Mann helfen könnten, Schulbänke für seine Schule im Norden Benins zu beschaffen. Die Botschaft hatte dort gerade ein Schulgebäude errichtet, aber die Kinder säßen noch auf dem Fußboden.
Wir halfen spontan. Damit begann eine Entwicklung, die wir gern begleiten.

2018

Die Schule in Koupongou erhält die erbetenen 2.300 Euro für 2 Solarmodule, damit Erwachsene und Schulkinder auch in der Dunkelheit lernen und Hausaufgaben machen können.

Im gleichen Dorf beginnen wir mit einem Leseclub, damit das Lesen nicht nur gelernt sondern auch geübt werden kann. Kaum ein Haushalt besitzt ein Buch. Eine kleine Leihbibliothek entsteht mit einem Anfangkapital von 990 Euro.

Die Näherinnen sollen eine zweite Erwerbsquelle erlernen: die Pilzzucht.
Eine kleine Anlage soll neben der Schneiderei für 2410 Euro angelegt werden.

Reise 2018 ....

2017

Etwa 600 Bauern haben sich zu einer Genossenschaft zusammen geschlossen. Mit Hilfe von Bundesmitteln soll ein Schulungszentrum für junge Landwirte entstehen, altes Saatgut soll zum Keimen gebracht und mit Hilfe alter Kulturtechniken und neuem Wissen eine unabhängige Landwirtschaft aufgebaut werden. So erhalten sie das Rüstzeug für eine Verbesserung ihrer Lebenssituation. Sie lernen verantwortungsvolle Landnutzung in nachhaltigem, ökologischem Ackerbau und müssen  ihr Land nicht verlassen, um im Ausland Geld zu verdienen und ihr Überleben zu sichern.
Unsere kleine Hilfe: Die Errichtung eines Zaunes, weil der alte einschließlich der gut gekeimten Pflanzen durch umherstreifende Tiere in wenigen Minuten Abwesenheit des Wächters vollkommen zerstört wurde.

In einem weiteren Schulungsraum soll die dringend notwendige Aufklärung über Sexualität, Aids und die (verbotene, aber noch praktizierte) Beschneidung von Mädchen erfolgen, da die jungen Männer und Frauen durch die Ausbildung gut erreichbar sind.   

Fördersumme insgesamt 12.255 Euro

Der Gemüsegarten wächst und gedeiht,

bis die Tiere alles abgefressen haben.

Auch in der Baumschule mit den Karitépflanzen steht alles gut,

Dann : einmal nicht aufgepasst - und alles futsch

jetzt steht der feste Zaun

Auf ein Neues!

Der Schulungsraum im Rohbau.

von hinten

2016

ermöglichte das Bürgerkomitee zusammen mit der befreundeten Organisation WEMA-Home den Bau einer Schneiderei mit Duschen, Latrine und einer sparsamen und sauberen Wasserversorgung durch den Bau eines Wasserturmes. Die Schneiderei hat mittlerweile ihren Betrieb aufgenommen, es werden dort junge Frauen ausgebildet und auf die Selbständigkeit vorbereitet.
Schneiderei  7.500 Euro
Wasserturm 4.000 Euro

Reise 2016....

Rohbau der Schneiderei

Seitenansicht

Stützbalken für die Decke

Der Beton für die Decke wird hochgeschaufelt.

fast fertig

Der Ausbilder mit ersten Schülerinnen

Prüfung

bestanden!

provisorische Pumpe

Anstehen zum Wasser holen

Das Wasser fließt

auch für den Bau

das Wassertürmchen ermöglicht sparsame und saubere Entnahme

Mädchen holen Wasser

Früh übt sich!

 
2015

überraschte uns die Anfrage, ob wir der Schule bitte ein Latrine bauen könnten.
Für uns Europäer kaum vorstellbar, hatten wir auf diese Problematik bisher keinen Gedanken verwendet: Schulen, ja ganze Dörfer besitzen nicht eine einzige Toilette. Die Notdurft wird im Busch entrichtet. Die mangelnde Hygiene hat massive Folgen: Krankheiten wie z.B. Typhus verbreiten sich rasch.
Mit 4000 Euro konnten wir helfen.

Bitte um eine Latrine

Notdurft im Busch

fertige Latrine

nach französischen Muster

2014

Mit der Schule in Keyordake, das später Kowonatougou heißt,  begann unsere Zusammenarbeit. Wir unterstützten das Projekt mit der Bereitstellung von 2.000,00 Euro für Schulbänke. 
Vor allem für Mädchen ist es  wichtig, dass es eine Schule in der Nähe gibt. Sie erhalten weniger Ausbildungschancen, müssen früh zu Hause Verantwortung und  Versorgung der Familie mit übernehmen und werden, kaum geschlechtsreif, verheiratet. Auch der Raub und der Verkauf und die anschließende Versklavung von Kindern kommen immer wieder vor. Ein Schulbesuch und die anschließende Möglichkeit einer Ausbildung schützt sie besonders vor Verarmung und Elend.

Der "jardin sacré" folgte. Dieses Projekt basiert auf einer Idee von Jane Goodall. Die Sahelzone ist sehr stark gerodet und neigt zur Versteppung und Verwüstung. Viele als Heil- und Ernährungspflanzen bekannte Sträucher und Bäume sind verschwunden. In dem Projekt werden auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Grundstück von Schülern selbstgezogene Setzlinge wieder angebaut und gepflegt. Geschützt durch eine Dornenhecke und eine Feuerschneise, zeigen sich erste Anzeichen einer Renaturierung. Mit 3.000 Euro wurde diese Maßnahme unterstützt.

In der südlichen Sahelzone liegt diese karge, dünn besiedelte Region im Norden Benins

Die alte Lehmhüttenschule in Keyordake ist voller Ungeziefer und stickig. In der Hitze und bei Regen ist Unterricht kaum möglich

Die deutsche Botschaft baut eine neue Schule.

Das Bürgerkomitee spendet Schulbänke

Die Schulkinder zeigen ihre Verbundenheit mit dem Spenderland

Schreibübung in der Grundschule

Merci, Heike
das gilt allen Spendern

Die Kinder werfen ihr Danke Schön den Spendern klatschend und winkend zu

Beratung: ist das ein gutes Land zur Renaturierung?

Hier soll der "jardin sacré" entstehen.

Schild mit Verbotshinweisen

Schulkinder helfen bei der Anlage

CERD