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 CERD

Ausbildungsprojekt

Boukombé, Nord-Benin

"Bildung ist der Weg aus der Armut"

Im Norden Benins, am Fuße des Atakora-Gebirges an der Grenze zu Togo, im Land der Betammaribe mit den typischen zweistöckigen Hausbauten - den sogenannten Tatas - leben die Menschen hauptsächlich von der Landwirtschaft.
Der Boden in der südlichen Sahelzone ist karg, der Weg zu den Schulen ist weit, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Große Chemiekonzerne haben die Menschen  abhängig von Mikro-Krediten mit Kaufbindung an Samen, Kunstdünger und Insektizide gemacht. Doch die Zinsen von 100 % treiben die Armut immer weiter voran. Die Böden laugen aufgrund der Überdüngung bei gleichzeitigem Wassermangel aus. Der Insektenbefall steigt und fordert immer mehr Pestizide.

Weitab von den Zentren im Süden leben die Otammari (Name der Angehörigen dieses Volkes / Sprache Ditammari) noch sehr in den alten Gewohnheiten und Gebräuchen. Der Ahnenkult (Voodoo) ist gleichzeitig mit anderen Religionen lebendig. Bittere Armut, mangelnde Aufklärung und hohe Kinderzahl begünstigen frühe Schwangerschaften wie auch den Verkauf/die Versklavung von Kindern.

Jean Touota, diplomierter Agrar-Ingenieur und freischaffender Journalist, gründete im Jahr 1997 die  Organisation CERD (Culture.Education.Recherche.pour le Développement au Benin) und bekämpft seither die Missstände. Ein nachhaltiger Prozess für ein besseres Leben und gleichzeitigem Klimaschutz in der Sahelzone hat dort begonnen.

Der lange Weg braucht Geduld und Unterstützung, die wir dem Projekt gerne geben möchten.

Die Kontakte zu Jean Touota von CERD und zu Marianne Dötzer von WEMA-Home hat im Bürgerkomitee Angela Sarlette übernommen.

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