Reise 2018:  bei der GABF in Pobé

Auf der Reise 2016 haben wir Marie Legba leider nicht besuchen können. Doch 2018 sind wir auf die Fortschritte neugierig.
Kaum entdecken wir bekannte Gebäude sind wir auch schon da und werden wieder herzlich begrüßt.
Im Gespräch werden letzte Zweifel an der Effizienz der Herstellung von  Tomatenpüree ausgeräumt. Marie hat einen Experten hinzugeholt.

Dann geht es gleich weiter: Wir werden im Handwerkerhaus erwartet. Wie überall kommt auch hier gleich nach dem Dankeschön die Liste der Arbeiten, die noch getan werden müssen. Und wie überall sammeln wir alle diese Anträge für die Teambesprechungen zu Hause. Zur Ergänzung bitten wir um konkrete Kostenschätzungen und Umsetzbarkeit der nachhaltigen Ziele.

Weiter zum weit außerhalb von Pobé liegenden Garten. Sofort wird klar, dass der Zaun befestigt und erhöht werden muss. Auch ein Wächter muss her. Der Garten liegt einfach zu weit draußen, und Fleisch und Gemüse sind in der armen Umgebung einfach zu verlockend.

Zurück in die Stadt: dort hat die Kommunalverwaltung in Zusammenarbeit mit der GABF einen Ausbildungsbetrieb für ehemalige Straßen- bzw. versklavte Mädchen eingerichtet.
Der Verkauf oder Raub von Kindern kommt leider besonders in den nördlichen, sehr armen Regionen Benins noch viel zu oft vor. Den Eltern wird versprochen, die Kinder zur Schule zu schicken und auszubilden, doch in der Wirklichkeit landen die Mädchen als Haussklavinnen in Nigeria, bei Straßenhändlern oder in der Prostitution. Jungen werden auf Plantagen (sehr oft von Großkonzernen) oder als Kindersoldaten in den Nachbarländern eingesetzt.
Manchmal entkommen die Kinder ihrem Los. Weil sie aber zum Zeitpunkt ihrer Versklavung viel zu jung waren, um sich an ihr Dorf oder ihre Region zu erinnern, können sie nicht dahin zurückkehren. Wenn sie Glück haben, fängt eine Organisation wie die GABF sie auf.


angekommen

Marie Legba

Gruppengespräch

 


im Handwerkerhaus

Ein dickes Dankeschön und schmunzelnd vorgetragene Bitte

Ankunft im Garten

Hühner

Kaninchen

Pilze

Hibiskus- und Baobabsaft, Tomatenpüree

die Näherei in der Auffangzentrale der Stadt Pobé

Vor Gewalt kann nicht genug gewarnt werden.

Sehen Sie dazu auch unseren Film über die Arbeit der ONG GABF in Benin und die Unterstützung durch das Gemeinde-Bürgerkomitee für Entwicklungszusammenarbeit Steinhagen 2018:

https://www.youtube.com/watch?v=Sxf_JfzT8LE
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Den Garten finden Sie auf der Karte
6,58,41,75 NB / 2,38,23,79 ÖL

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