Schul- und Latrinenbau

 Bildungs- und Hygieneprojekte
in den Regionen
Zou und
Zogbodomey

"Bildung ist der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben"

6 Jahre Grundschule sind Pflicht für die Kinder im Benin. Mädchen dürften sogar bis zum 10 Schuljahr kostenlos eine öffentliche Schule besuchen. Weiterführende Schulen können sich nur wenige Eltern leisten.
Private Schulen sind aufgrund der hohen Schulkosten für die breite Masse nicht bezahlbar. Nur wenige Kinder können dort mit Hilfe von Pateneltern eine Schulbildung erhalten.

 

Aber nur ein Bruchteil der Kinder kann wirklich zur Schule gehen. Manchmal sind die Kinder nicht registriert, manchmal werden sie zuhause gebraucht, manchmal gibt es in ihrem Dorf keine Schule und der Weg zur nächsten ist viel zu weit. Häufig sind die vorhandenen Schulen notdürftig und reparaturbedürftig.

Dabei sichert der Schulbesuch nicht nur eine Ausbildung und damit die Teilnahme am Arbeitsmarkt oder Amtsleben. Er schützt auch vor Frühverheiratung der Mädchen, die schon mit 9-12 Jahren erfolgen kann, und vor Verkauf und Entführung.

 

Prof. Dr. Mensah Wekenon Tokponto hatte das Glück, als Einziger seiner Familie eine Schulbildung abschließen zu können. Heute hilft er mit SONAFA, einfache, aber regenfeste Schulbauten in der ländlichen Region zu errichten.

 

Das Bürgerkomitee hat bereits mehrere Schulbauten unterstützen können und möchte dies auch weiterhin tun. Außerdem möchten wir diese Schulen mit Latrinen versorgen, damit Kinder und Lehrkräfte ihre Notdurft nicht im angrenzenden Busch verrichten müssen.

 

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aus der Arbeit ........
Reisebericht 2016 .......

Eine Schule entsteht:

Wenn genug Geld für eine Schule zusammengekommen ist, bespricht Prof. Dr. Mensah Tokponto das Vorhaben mit den Bewohnern des Dorfes. Die Einwohner müssen das Fundament ausschachten, das Holz für die Stützen und die Verschalungen der Träger beschaffen, das Wasser für die Herstellung der Steine und des Mörtels herbeischaffen, die Bauarbeiter mit Wasser und Essen versorgen und den Fußboden mit Sand aufschütten. Sie sind daher sehr stolz auf IHRE Schule. Alle zwei bis drei Jahre müssen sie außerdem für den Anstrich der Gebäude aufkommen.
Ein Vertrag wird geschlossen und mit einem großen Fest gefeiert, wie hier in Dovota.

Schüler und Dorfbewohner schachten das Fundament aus

Wasser für den Bau und die Arbeiter

Steine werden hergestellt

Alles Handarbeit

Holz ist teuer. Daher werden erst die Träger der ersten Wand und danach die Träger verschalt.

Auch die Leitern sind selbstgebaut und sehr solide

Die Dachkonstruktion für das Wellblechdach wird gezimmert.

Standardschulgebäude: 3 Klassenzimmer, 1 Lehrerzimmer mit Materialraum

Die Kinder klatschen und werfen den Spendern ihr DANKE SCHÖN zu.

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