26. Februar 2011

 

zum Schluss gab es nur noch Stehplätze ....

 

Mit diesem Interesse hatte niemand gerechnet,
weder Nina, deren Freunde aus und um Steinhagen sehen und hören wollten, was sie auf der gemeinsamen Reise mit ihrem Schweizer Lebensgefährten Tom erlebt hat,

noch das Team des Bürgerkomitee Steinhagen (GBK), das auf diese Reise neugierig geworden war, weil  Projekte in Ghana und Benin besucht wurden.

 

Über 100 Leute erlebten, wie Tom eigentlich über die arabischen Staaten, durch Indien, Nepal und China nach Sibirien wollte und dann nach 10 Monaten Motorradtour eine Pause als Tauchlehrer im Norden von Oman einlegte.

Dorthin verschlug es Nina mit ihrer Freundin 2008 zu einem Tauchkurs. Das gemeinsame Abenteuer nahm seinen Lauf.

 

Durch den Jemen gelangten sie an die Ostküste Afrikas. Durch Äthiopien ging es bis nach Kenia, über Uganda, Burundi und Simbabwe bis an die Spitze des Kontinents in Südafrika. Überall begegneten sie freundlichen und gastlichen Menschen. Doch noch mehr Aufmerksamkeit erlangte das hoch bepackte Motorrad. So wurde ein einfacher Tankstop ebenso zum Abenteuer wie die Reparatur einer Panne. In den Nationalparks begegneten sie sowohl auf einer begleiteten Safari als auch bei einer Fahrt ganz allein mit dem Motorrad Zebras, Giraffen, Antilopen, Affen aber auch Löwen und Elefanten. Die Zuschauer konnten dabei staunen, wie nah sie dabei den Tieren kamen und wie viel Glück sie bei allen Begegnungen hatten.

Glück war auch bei den zahlreichen Stürzen auf den unwegsamen Straßen auf ihrer Seite. Mal mussten sie staubtrockenen Wüstensand bei über 40°C Hitze durchqueren; mal ging es durch nahezu unpassierbaren Schlamm im Monsunregen und nasser Kälte weiter. Jede Dusch- und Badegelegenheit wurde zum kleinen Fest.

 

In Südafrika begann die Zeit zu drängen: die neue Arbeitsstelle von Tom wartete auf ihn. Nach wenigen Stunden waren beide in Accra/ Ghana. In der Nähe wurde natürlich das Haus Steinhagen in Oyoko besucht. Die große Anlage des Kinderdorfes mit der Schule in Effiduasi und der Augenklinik beeindruckte beide sehr. Die Freunde und Paten dieser Projekte konnten sich anhand einiger Bilder von dem guten Zustand überzeugen.

Von hier war es durch Togo bis hin in den Benin nicht mehr so weit. Herzlich war die Aufnahme in Tokan durch Noel Dassou und sein Team der Schule Bethleem.

Erleben Sie den Tag der beiden dort durch einen Klick:

 

Quer durch Benin führte der Weg immer nach Norden bis nach Marokko. Beeindruckende Wüsten, bizarre Felsformationen, karge Böden oder manchmal auch gut bestellte Felder kennzeichneten diese Etappe.

Dann hieß es: Tschüss, Afrika!

Lust auf mehr ?

 

DANKE

an Nina + Tom für ca. 1200 Bilder und Euren spannenden und humorvollen Vortrag

an Frau Gail für den gespendeten leckeren kenianischen Teepunsch

 

an Frau Achterholt für wieder einmal eine große Portion Ghana-Plätzchen

 

an die Helfer und Helferinnen vom Heimatverein Amshausen

 

an die Presse für die gute Unterstützung

 

und nicht zuletzt an die Spender und Spenderinnen von EURO 208,42 im "Klingelbeutel"

 

das Team vom Bürgerkomitee Steinhagen - Woerden

     

 

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